29. Mai 2011

Katzenjens kotzt... ein Rundumschlag vom 29.05.2011

Eigentlich wollte ich einen Beitrag zu meiner Cloud-Bastelei machen. Wegen akutem Kotzanfall verschiebt sich dieser. Um meinen Rundumschlag besser zu verstehen, bitte unbedingt auch den Beitrag von TonyArmy lesen und verstehen. Ansonsten können böse Mißverständnisse auftreten.

Ebenfalls eine Bitte an alle Fans der Spaßgesellschaft, Apple-Fans und andere, welche ich stellvertretend aufs Korn genommen habe: NICHT PERSÖNLICH NEHMEN!!!! Ich verstehe, daß man gerade im jugendlichen Alter seinen Spaß haben mag. Aber die Welt funktioniert leider anders. Daher auch mal den Blick erweitern, natürlich ohne gleich in Kotzlaune zu verfallen wie ich hier ;-).

So, genug der Vorrede, nun gehts wieder direkt zum Kotzbrocken. Wie immer, ungeschnitten, ohne Script und sozusagen live gegöbelt:


Wochenendkotz 29.05.2011 from Jens Katzenjens on Vimeo

30 Kommentare:

  1. Sehr geehrter Herr Jens.

    So ist das nunmal.
    Anderen geht es doch noch schlechter?!
    Griechenland ist Schuld und die ganzen anderen Hungerleider in dieser Welt.

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  2. Vorsicht. Einige können die Ironie in Deinem Kommentar nicht deuten. Uns geht es finanziell auch nicht viel besser. Es wird nur noch unter Verschluss gehalten.

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  3. Dir auch nen schönen Sonntag.
    Auch wenn ich die angesprochenen Geräte besitze fühle ich mich nicht dumm angemacht und nehme es dir in keinster Weise persönlich.
    Ich glaube weil ich dazu einfach zuweit auf deiner Seite der Gesellschaft stehe.
    Ich muss dir (leider) bei deinen Aussagen zustimmen.
    Es gibt Tage da habe ich Angst vor der Zukunt.
    STYNG

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  4. @Styng Ich hätte genauso gut Fußball, Motorsport, Volkstümliche Musik usw. als Beispiel nehmen können. Aber Apple-Fans sind sicherlich weniger agressiv als Fussball-Hooligans oder gar die Fans von Florian Silbereisen.^^

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  5. Tony und Jens, sehr gute Beiträge - ab und an braucht es einfach solche Moralapostel, die versuchen ein paar Leute wach zu rütteln. Ich stelle mir oft die Frage "Wie sieht meine Zukunft aus?". Werde ich in 5 Jahren noch was zu Essen kriegen? Kann ich dann immernoch einfach so zum Arzt, wenns mir nicht gut geht? Darf ich in 5 Jahren meine Meinung sagen, ohne dafür auf den Deckel zu kriegen? Werde ich in 5 Jahren selbst zum sozialen Brennpunkt? Die Liste der Fragen ist endlos und ich denke viel (zu viel?) darüber nach.

    Im Grunde genommen bleibt doch nur eine Frage offen: Was kann man tun?
    Wenn ich im Supermarkt bin, achte ich darauf, Produkte aus dem eigenen Land zu kaufen, auch wenn es teurer ist. Ich kenne das noch von zu Hause. Jemand möchte seinen alten Schrank repariert haben (kein Wegwerf-Billiglohn-Landausnutz-Gedöhns von Ikea), also kommt er zu meinem Vater. Der ist Tischler - und DARF seine eigene Werkstatt mittlerweile nicht mehr betreiben, da sie nicht "den EU-Richtlinien" entspricht. Aber irgendwo muss ja Geld herkommen um das Haus halten zu können. Das eigene Haus wird zur Last, wenn der Staat seine Finger im Spiel hat.
    In meiner Musikschule habe ich auch mit sehr vielen unterschiedlichen Menschen zu tun. Auch wenn ich manche Kinder dort nur eine halbe Stunde im Leben begleiten darf (den Eltern ist es sonst zu teuer), werde ich immer mehr zum Freund, dem man die Probleme des Alltags ablädt. Was man da zu hören bekommt, erinnert manchmal an Zustände, die mir meine Oma vom Krieg erzählt hat. Die Eltern sind teilweise 12 Stunden arbeiten, die Kinder sitzen dann alleine rum, oder deren Terminplan weist keine Ruhepausen auf. Manchmal fragt man mich "ja, wann soll ich denn üben?".

    Ich schiele gedanklich manchmal Richtung Osten. Denen geht es im Durchschnitt schlechter als uns - aber sie sind glücklicher, weil sie das zu schätzen wissen, was sie bereits haben.

    Gib den Menschen was sie wollen, dann hast du sie in der Hand.

    Gute Besserung,
    Instru

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  6. Jens Du bist schlimm geworden. Alles siehste nur noch schwarz, bildest Dir was ein.

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  7. Die deutsche Kultur verkommt in jeder Hinsicht immer mehr. ("deutsche Kultur" ist hier NICHT in einem nationalistischen, sondern in einem politisch-geographischen Kontext zu verstehen) Wenn man sich die Oberflächlichkeit und Bildung der Bevölkerung ansieht, wird einem Angst und Bange. Es zieht sich durch alle Altersbereiche. Es betrifft sowohl Politiker als auch Otto-Normal-Bürger, Wohlhabende und Arme, gebürtige Deutsche und Migranten, sowie Asylanten.
    Und gerade bei diesem Video merke ich, dass diejenigen, die diese kulturelle, geistige Armut sehen, auch nur selten etwas dagegen tun - und wenn, dann in der Regel nur sehr wenig.
    Es soll kein Vorwurf sein. Jeder ist sich selbst der Nächste und muss sich in erster Linie um sein eigenes Leben kümmern.
    Aber ich finde es für mich persönlich sehr schade, dass ich viel zu wenig Zeit habe, um mich vernünftig zu engagieren. Schon seit fast einem Monat wollte ich in meinem Weblog im Rahmen meiner Kolumne ein Essay zum Thema "Der deutsche Neo-Biedermeier" schreiben, der genau diesen Zerfall thematisiert, aber ich komme einfach nicht dazu.

    Da frage ich mich doch wirklich, ob es für die Kultur und die Weitsicht noch ein Morgen gibt.

    Mit freundlich Grüßen,
    Ki

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  8. Ich hab mir den Beitrag durchgelesen, und kann dir da nur zustimmen. In meinem Jahrgang sind sie auch immer mehr alle mit ihrem Ei-Schrott zugange und freun sich für die neusten Apps und Videos. Sehr armes reiches Deutschland.

    Aber haltet den Kopp oben. Es gibt Leute die sich in dieser Zeit treffen um ein völlig autarkes dorf zu errichten. Die sich selber Nahrung anbauen und alles. Und das alles übers Internet organisiert. Es wird über Perspektiven nachgedacht und das macht Mut. Wenn Monsanto in Europa angekommen ist, kommt von mir auf jeden Fall ein Stein geflogen. Ob verbal, oder brutal(körperlich) das weiß ich noch nicht, auf jeden Fall aber mit voller Härte, das versprech ich euch!

    Gruß,Tim
    (YoutiubKritiker)

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  9. Meine Zukunftsprognose: es wird sich weiterhin dahin entwickeln, dass immer mehr Menschen verarmen, während ein paar wenige in ihrem schnöden Mammon die Fäden ziehen. Zu ihren Gunsten. Und irgendwann wird es einen großen Knall geben.
    Auch wenn wir im Vergleich zu unseren französischen Nachbarn als eher jammerndes aber tatenloses Volk bekannt sind, irgendwann wird es auch bei uns einen Knall geben. Und dagegen wird S21 wie ein Hippie-Lagerfeuer aussehen.

    Meine Generation wird es nicht sein, aber die nach uns. Und die wird uns das, was wir jetzt verbockt haben sehr übel nehmen.

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  10. Eigentlich hat er Recht. Die Griechen wollen immer mehr Geld!

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  11. Hehe... In der Schweiz ist es mit den Lebensmittel NOCH ABSURDER. Man hat letztes Jahr die SCHWEIZER LM-Norm der EU-Norm, ebenso kam noch was (leider vergessen was) Das die lebenmittel günstiger werden... Naja, stadtdessen wurden die nurnoch Teuer und nur weniges wurde günstiger aber das merkt man nicht. (Der Schweiz geht Finanziell auch mies)

    Das Thema mit den alten Leuten hatte ich heute morgen auch mit auch, aber mit einer Kassiererin im Coop. Die konnten heute morgen nicht mehr Kassen besetzen weil alle "krank" sind und darum blieb nur eine Kasse offen und vormir nur alte Menschen die jeden Verfiggten scheiss Rappen 5mal rausgesucht haben und die Vormir sah nach Kurzer Zeit erleichter aus und stank nach scheisse -.-'
    Naja das erlbe ich oft weil ich nachmittags durcharbeite bis ca 21:00 und darum nicht mehr einkaufen kann...

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  12. Mal wieder ein sehr gutes Video, Jens.

    Allerdings sollte man die Schuld nicht beim Bürger suchen. Der Bürger ist zwar derjenige, der sich verarschen lässt, derjenige der sich ins Joch spannen und gegen seine Brüder aufhetzen lässt, allerdings ist es nicht neu, dass die Massen blind und unvernünftig sind; ihre Schuld ist also niemals absolut. Mit Fug und Recht kann man sagen, dass Banken und Politiker die Schuld tragen, denn diese sind in Allianz mit den Medien getreten und kurbeln dieses Rad aus Veramrnung, Entrechtung und Verdummung an. Um es einfacher zu sagen: Der Fahrer ist verantwortlich, wenn das Fahrzeug gegen die Wand kracht, nicht das Fahrzeug selbst.

    Wie man diese Zustände verändern kann? Da hilft nur eine Revolution. Wahlen ersetzen nur einen Betrüger durch einen anderen und das Volk hat nicht einmal die Fähigkeit, zu beurteilen, welcher denn der schlimmere Peiniger ist.
    Demonstrationen, Blogs, Kritik und was alles gemacht wird, hilft dem Bürger zwar, seine Wut herauszulassen - aber das ist ja genau, was der Regent will: dass sich die Wut nicht sammeln, nicht gären kann, denn das würde letztlich zu einer Explosion führen, die den Regenten hinwegfegt.
    Also gehen wir wählen, halten Schildchen hoch und produzieren Videos und Blog-Beiträge und sind höchst zufrieden mit uns, wie viel wir doch tun. Aber die Bosse ganz oben, die lachen nur über uns.
    Warum sollte sich der Bewaffnete vor dem Unbewaffneten beugen? Warum sollte sich der Reiche dem Bettler unterwerfen? Das wird nicht geschehen.

    Diese Spirale aus Verarmung und Entrechtung wird sich noch eine Weile weiterdrehen; vielleicht ein Jahr, vielleicht 10 Jahre, aber irgendwann sollten Bestechungs- und Einschläferungsversuche ihre Wirkung verlieren und dann wird es krachen. Das kann das Establishment natürlich eigentlich nicht wollen, daher stelle ich mir die Frage, warum sie es mit der Schröpfung so sehr übertreiben.

    Die Herren ganz oben fühlen sich vermutlich sehr sicher auf (oder hinter!) dem Thron. unter anderem weil es die raffiniertesten Methoden gibt, Veränderungen zu verhindern.
    Wie wir alle wissen, ist es streng verboten auf die Abschaffung des Systems hinzuarbeiten, daher möchte ich auch jeden versichern, dass all diese Gedanken rein spekulativer Natur sind. Ich bin selbstverständlich ein vollkommen harmloser Bürger und es liegt mir fern, mich aufzulehnen. Ich lehne mich lieber zurück uns sehe nun etwas fern.

    Meine besten Grüßean dich Jens,
    Nikolai

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  13. Zu Reconquista Germany:
    "Es klingt utopisch, aber trotzdem ist es logisch:
    Die Marktwirtschaft muss wachsen, wächst so lange bis sie tot ist"

    Das Ding ist halt, dass Revolutionen nicht mehr Ländersache sind, sondern Global von statten gehen müssten. Was wär denn, wenn auf einmal hier in Deutschland wieder Studentenaufstände stattfinden , und die Leude "aufwachen" würden?
    Wenns hart auf hart kommt, bekommt die BRD militärische unterstützung aus England und Frankreich etc. Und selbst, wenn wir hier eine "Revolution" erfolgreich beenden würden - was wäre danach? Da alles global geworden ist, gibts kein "National" mehr. Wir müssten ja sämtlichen Handel mit dem Ausland lahmlegen, um "unabhängig" zu sein, und dasgäb nunmal stress mit dem Rest der Welt, und hätte überall auswirkungen.
    Ich glaube das ist auch die Schwierigkeit der Situation: Alles ist soo unübersichtlich und groß und vernetzt. Es gibt keine klaren Schuldigen, die man einfach "köpfen" könnte. Hinter jedem toten "Bösen" wächst ein neuer Manager nach. Es ist das System an sich, was zu bruch gehen muss. Da kann man auch kommen und sagen: "Verhaften wir alles Geld auf dieser Welt!" Seeeehr schwierig! Aber es kann sehr einfach werden, wenn wir dann irgendwann in eienr Sackgasse stecken. Und zwar, wenn mehrere Länder extrem TIEF in einer Sackgasse stecken. DANN wird was passieren. Was? - das bleibt dem Zufall überlassen. Lassen wir uns...
    überrraschen ;-)

    Gruß, Tim vom YoutiubKritiker.

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  14. @anonym 20:53:
    Weltwirtschaftlich gesehen zeigt gerade Deutschland sehr viel Ellenbogen. Von daher glaube ich nicht daß die anderen Weltmächte so schnell reagieren werden. Zumal es dort auch auch nicht besser zugeht. Ich glaube nicht an Verschwörungstheorien. Ich glaube nur an die typisch menschlichen Abgründe.

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  15. Hallo Jens,

    sich aus der Spaßgesellschaft zurückzuziehen ist auch nicht die Lösung des Problems. Mit einem schwarz-weiß-Denken legt man sich eher selbst Steine in den Weg da das Leben zum größten Teil aus einer Grauzone besteht. Im übrigen gehört der Spaß im Leben zu einem erfüllten Leben.

    Ich habe den Blog von Tony Army mit Bewunderung und Hochachtung seiner Person gegenüber gelesen. Wir müssen dankbar um jeden Einzelnen sein, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, anderen zu helfen. Auch trägt sein Blog dazu bei, dass wir anderen - zumindest kurzfristig - wieder auf den Boden der Realität zurückkommen und spüren, dass unsere täglichen Klagen (zumeist) ein Jammern auf hohem Niveau sind.

    Es macht es mich wütend, wenn Menschen mit dem Finger auf Politiker, Banken und die ganze Welt zeigen und behaupten, dass die ANDEREN schuld seien. Wo bleibt da die Eigenverantwortung oder das eigene Sozialverhalten? Genau die Menschen, die mit dem Finger und Schuldzuweisungen auf andere zeigen, sind doch oftmals auch die, die

    - nebenbei schwarz arbeiten
    - Schwarzarbeit in Anspruch nehmen
    - wegsehen, wenn an U-Bahnstationen Menschen zu Tode geprügelt werden
    - an einem Unfall vorbei fahren ohne anzuhalten
    - genervt sind, wenn ein alter Mensch an der Supermarktkasse länger braucht oder nicht sofort bei einer grünen Ampel losfährt
    - verletzende Kommentare auf YT schreibt, bloß weil jemand SD und Konsorten toll findet
    - und, und, und

    Und genau das ist es, was jeder Einzelne von uns tun kann (danach hast Du doch gefragt). Weder Du noch ich können die Welt retten. Aber wir (auch die Kommentarschreiber die mit dem Finger auf vermeintliche Verantwortliche zeigen) können direkt vor unserer eigenen Haustüre anfangen den Dreck zu kehren anstatt den von anderen Leuten zu sehen und anzuprangern (oder sogar mit Steinen zu schmeißen). Ich habe kein schlechtes Gewissen weil ich mir Urlaub leisten kann, aber ich hätte ein schlechtes Gewissen wenn ich an einem Unfall vorbeifahre würde. Und ich habe genau jetzt ein schlechtes Gewissen, wenn ich an Situationen denke, wo ich vermeintlich “nicht funktionierenden” Menschen gegenüber genervt reagiert habe.

    Auch bin ich der Meinung, dass Geld und Sozialverhalten in keinem Zusammenhang stehen. Auch unter Hartz IV-Empfängern gibt es liebevolle Eltern die sich die Zeit nehmen mit ihren Kindern in eine Bibliothek zu gehen und den Kleinen mit geliehen Büchern Allgemeinbildung vermitteln. Wenn sich Kinder verbal nicht mehr ausdrücken oder mit Messer und Gabel essen können, dann liegt das daran, dass die Eltern ihre Kinder vor dem Fernseher parken, null Bock haben und sich lieber mit sich selbst beschäftigen. Liebe, Erziehung und Verantwortung seinen Kindern gegenüber hat nichts mit dem finanziellen Einkommen zu tun. Ich kenne auch sozial verrohte Kinder/Jugendliche aus sog. gut situierten Familien. Woher diese sozial Verrohung kommt kann ich nicht sagen, da hat Tony Army das entsprechende Fachwissen. Ich als Laie glaube, dass (Eltern)Liebe der Dreh- und Angelpunkt im Leben ist. Und die ist kostenlos!

    Einen lieben Gruß
    Petra

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  16. Hallo Petra,

    verstehe mich nicht falsch. Ich liebe auch mal Spaß und Kurzweyl. ;) Aber den überwiegenden Teil des Lebens mit dumpfsinnigen Spaß zu vergeuden ist Murks. Ich finde es auch wichtig, mit den Finger auf Menschen und Situationen zu zeigen, welche inakzeptabel sind. Wenn man selbst nicht in der Lage ist, den Zustand zu beseitigen, vielleicht erreicht man mehr indem man es öffentlich macht. Dadurch sensibilisiert man eine größere Masse. Auch bekommt man durch Rückmeldungen wie hier z.B. neue Ideen. Dein letzter Satz ist Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte. Die Liebe ist dem Egoismus gewichen. Dieses zieht sich durch alle Bevölkerungsschichte, Zum Glück nicht bei allen.

    Natürlich kann man in einem Beitrag nicht das ganze Spektrum abbilden. Durch die Kommentarfunktion kann man verschiedene Ansichten und Erkenntnisse sammeln. Ich habe nie behauptet daß ich die Weisheit mit Löffeln gefuttert habe. Ich bin wie viele andere nur ein kleines Licht. Aber viele kleine Lichter zusammen erhellen die Dunkelheit.

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  17. Hallo Petra.

    Bitte keine Hochachtung. Die mag ich nicht. Ich hätte es lieber, wenn meine Arbeit selbstverständlich wäre. Für mich ist sie das nämlich.

    Ich sehe das mit der (Eltern)Liebe genauso wie du. Sie ist das, worauf man sich im Leben immer wieder zurückbesinnen kann. Sie ist das, womit alles anfängt.
    Aber ich glaube hier beginnt der Verrohungsprozess bereits. (Es folgen Spekulationen aufgrund eigener Beobachtungen.)
    Wir alle streben nach Anerkennung. So ist der Mensch seit Generationen geprägt. Wir genießen die Liebe unserer Mutter. Wie genießen das Lob vom Chef.
    Eine Vielzahl von Menschen erhält niemals die Anerkennung, die sie gerne hätten. Diese Menschen sind ständig auf der Suche. Sie lieben. Sie streiten. Sie suchen und suchen. Aber durch die ganzen Einflüsse in unserer Zeit sind sie der Meinung sie brauchen was besseres. Mehr. Was teureres. Sie wollen wenigstens mithalten mit den Nachbarn.
    Diese Menschen bekommen Kinder. Aber auch die Kinder stillen die eigene Anerkennung nur im ersten Lebensjahr, denn dann entwickelt sich ein Eigenleben. Der Strudel wird reißender und reißender.

    Am Ende dieser Geschichte bin ich dann auf meiner Arbeitsstelle und habe vor mir drei Generationen in einem Gespräch sitzen, die alle hören wollen, dass sie alles richtig machen und doch eigentlich total toll sind. Jeder werkelt an seinem Leben rum, um irgendwann mal das viele zu hohe Idealbild zu erreichen. Das geht alles auf Kosten der Menschen, die wir eigentlich für das lieben sollten, was sie sind: Unsere Familie.

    Allein heute hatte ich drei Jungen (5-7 Jahre) pausenlos an meiner Seite, weil sie wollten, dass ich sie sehe. Mehr wollten sie nicht. Bloß gesehen werden.

    Ich sehe das so wie du: Nicht mit dem Finger zeigen. Selber anfangen wahrzunehmen was nicht läuft und andere Menschen sehen.

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  18. Hallo Tony Army,

    vielen Dank für Deine offene und erklärende Schilderung.
    Ich habe in einem Seminar mal gelernt, dass das "geliebt werden" der Antrieb aller Taten im Leben ist. Auch die schnöde Anerkennung in der Gesellschaft ist eine Form des geliebt werden wollens. Und damit sind wir wieder bei dem, was jeder Einzelne von uns tun kann. Es fängt doch schon bei der Arbeit an. Jeder hat Kollegen, einige sind Führungskräfte und haben untergebene Mitarbeiter. Ein sachtes auf die Schulter fassen und anerkennendes Lob für eine gute Idee, eine Hilfestellung oder einen tollen Diskussionsbeitrag erhellt den Arbeitsalltag eines jeden Menschen. Und was kostet uns das? NICHTS! Was bekommen wir dafür? Einen für Stunden glücklichen Menschen. Im Grunde ist es so einfach, zu einem besseren Umfeld beizutragen.

    Petra

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  19. @Tim Ein russischer Freund hat eine ähnliche These geäußert: Wenn Deutschland nicht beim amerikanisch-europäischen Konzert mitspielt, wird es einfach verwischt. Dass die anderen europäischen Staaten Truppen entsenden und dabei helfen würden, etwaige Aufstände niederzuschlagen, das kann ich mir schon vorstellen. Und dass man aus dem Weltbank- und Handelssystem austreten müsste, ist auch eine Selbstverständlichkeit.
    Da würden dann die anderen sagen: Ja, aber das geht doch nicht, wir sind vom Export abhängig, wir sind von der europäischen Gemeinschaft abhängig, usw. - Ja, JETZT sind wir das. Es ging auch schon mal anders und es würde auch wieder anders gehen, wenn man nur wollte.
    Natürlich muss das System international zerbrechen, aber die Probleme können wir nur national anpacken. Man kann nur hoffen, dass sich Unzufriedenheit und Revolutionsgeist ausbreiten und dann wird man sehen, was geschieht.
    Bei den Politikern weiß man nicht so wirklich, ob sie auf die Guillotine gehören - Vielleicht spielen sie bei diesem Konzert tatsächlich nur mit, um uns vor'm Verwischtwerden zu schützen.
    Die Bankenbosse allerdings sollte man ohne Bedenken köpfen - Ob im wörtlichen oder übertragenen Sinne, lass ich jetzt mal dahingestellt.

    @Petra Ich weiß nicht, ob Du mit deinem Beitrag indirekt mich mitansprechen wolltest, aber ich äußere mich mal folgendermaßen: Es ist nie eine gute Idee, sogenanntes schwarz-weiß-Denken anderer anzuprangern und eben solches dann selbst zu praktizieren.

    Bloß weil Leute auf Banken und Politiker mit dem Finger zeigen, muss das nicht heißen, dass sie asoziale Egomanen sind, welche die Schuld jemand anderem zuweisen wollen.

    Bei mir persönlich ist gerade das Gegenteil der Fall: Es tut mir weh, zu sehen, wie viele Menschen derart leiden müssen, ob in Deutschland oder im Ausland, und zwar unter dem Gesichtspunkt, dass dieses Leiden absolut überflüssig und künstlich produziert ist.

    Es ist ja löblich, wenn jeder damit anfängt den eigenen Dreck wegzukehren, aber was nützt das, wenn jemand anderes einen ganzen Kipplaster voll Dreck hinter dem Haus ablädt?

    Diese kleinen, guten Taten werden das große Ganze niemals umwälzen, nur das Leid minimal lindern. Allein von den Zinseszinsen, die der Staat privaten Gläubigern bezahlt, könnte man Millionen Menschen helfen - Da soll ich nicht mit Steinen nach diesen Leuten schmeißen? Oh und wie ich das tue und ich hoffe, dass es eines Tages ganze Legionen von Steineschmeißern geben wird, damit dieser menschenverachtende Wahnsinn endlich ein Ende hat.

    Gruß, Nikolai

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  20. Hallo Nikolai,

    ich habe aus gelesenen Beiträgen Ausschnitte, die MICH und MEIN Meinungsbild stören verwendet. Keinesfalls habe ich einen Meinungsgeber persönlich beleidigt und ihn als asozialen Egomanen bezeichnet. Dagegen möchte ich mich mit allem Nachdruck verwehren!
    Gleichzeitig wäre ich Dir sehr dankbar, wenn Du mich konkret auf ein schwarz-weiß-Denken in meinem Beitrag hinweisen könntest. Ich kann ein solches nicht erkennen, nehme aber Hinweise gerne auf und lerne dazu.
    Im Sinne einer konstruktiven Diskussion sehe ich Deiner Antwort erwartungsvoll entgegen.

    Einstweilen beste Grüße
    Petra

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  21. @Petra Ich habe nicht behauptet, dass Du jemanden beleidigt hättest. Dein Absatz:

    ''Es macht es mich wütend, wenn Menschen mit dem Finger auf Politiker, Banken und die ganze Welt zeigen und behaupten, dass die ANDEREN schuld seien. Wo bleibt da die Eigenverantwortung oder das eigene Sozialverhalten? Genau die Menschen, die mit dem Finger und Schuldzuweisungen auf andere zeigen, sind doch oftmals auch die, die

    - nebenbei schwarz arbeiten
    - Schwarzarbeit in Anspruch nehmen
    - wegsehen, wenn an U-Bahnstationen Menschen zu Tode geprügelt werden
    - an einem Unfall vorbei fahren ohne anzuhalten
    - genervt sind, wenn ein alter Mensch an der Supermarktkasse länger braucht oder nicht sofort bei einer grünen Ampel losfährt
    - verletzende Kommentare auf YT schreibt, bloß weil jemand SD und Konsorten toll findet
    - und, und, und''

    stieß mir sauer auf.
    Natürlich hast Du nicht alle über einen Kamm geschert, aber doch proklamiert, dass die meisten ihre Verantwortung abwälzen wollten, was einfach nicht stimmt.
    Die Banken und Politiker sind Schuld. Punkt!
    Sie könnten alles ändern, wenn sie wollten. Bei ihnen vereinen sich alle Machtfäden. Was falsch läuft, liegt in ihrer Verantwortung.
    Selbst Misstände in der Gesellschaft haben sie zu verantworten. Woher kommen denn oftmals der Egoismus, Die soziale Kälte, häusliche Gewalt, Unmenschlichkeit? Die Menschen werden regelrecht in dieses Schema hineigetrieben - und zwar durch das System. Hinter diesem Wahnsinn steckt Methode.

    Und alle, die das erkannt haben, schmeißen nun mal mit Steinen - und sie tun recht daran. Es kann nichts falscheres geben, als Politiker und Banken in Schutz zu nehmen.

    Und nochmal: Bei aller Redlichkeit der Taten eines Einzelnen, wird das doch im Wesentlichen nichts ändern. Es ist naiv zu glauben, dass es reichen würde, wenn wir nur alle etwas netter miteinander umgingen.

    Gruß,
    Nikolai

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  22. @Jens: (30. Mai 2011 21:03)
    Verschwörungstheorien? Eigentlich war mein Beitrag gar nicht auf Verschwörungstheorien gestützt, aber vllt. hast du recht, es geht in die Richtung... Die Frage war halt nur: Was ist danach? Nach der Befreiung von der Verdummungsmaschiene, etc. Was macht dann der Rest der Welt? Ich finde das ist keine Glaubenssache, sondern sind logische Schlussfolgerungen: Deutschland ist eben nicht mehr NUR Deutschland! Sondern verflechtet sich mit den anderen Länderen auf dieser Erde. Ich finde Verschwörungen zwar als Thema, in das man sich reinfuchsen kann echt spannend, aber nicht mehr so witzig wirds, wenn die Prognosen von den "verrückten Käutzen" wirklich war werden.
    Was passiert denn wenn der Kurs des Euro unten angekommen ist? Wenn die Rating-Argenturen ein Land nach dem anderen abschießen? Wie sieht der "Tag danach" aus?
    Ih finde das ist eine spannende Frage.

    Grüße, Tim.

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  23. Hallo Nikokai,

    eigentlich sollte ich längst im Bett liegen, denn morgen früh erwartet mich (und das ausgeschlafen und bestens gelaunt) das reale Leben.
    Wie Du festgestellt hast, habe ich nicht alle über einen Kamm geschert. Ein schwarz-weiß-Denken hast Du mir auch nicht belegt.
    Ich habe auch weder Politker noch Banken in Schutz genommen. Ich wälze lediglich die Schuld für soziale Mißstände nicht auf andere ab, sondern appeliere an die Eigenverantwortung die wir alle für unser Umfeld (mit)tragen. Dein Beitrag war politisch gehalten (für das Große und Ganze), mein Beitrag hat auf die zwischenmenschlichen Dinge, die viel früher passieren, aufgesetzt. Deine Aussage "Die Politiker und Banken sind Schuld. Punkt!" und das im Zusammenhang mit meinen vorangegangen Aussagen (die Du selbst eingefügt hast) sind - mit Verlaub - hanebüchen. Meine Grundaussage war doch eine ganz andere. Ich möchte auf meinen Satz "Weder Du noch ich können die Welt retten" verweisen. Was bitte ist an meinem Beitrag bzw. meiner Meinung naiv?

    Vielleicht hast Du meine Aussagen einfach in den falschen Hals bekommen und Dich persönlich angegriffen gefühlt. Das war nie so gemeint und auch nicht so geschrieben. Allerdings möchte ich eines ganz klar stellen: Ich distanziere mich von jeglicher Gewalt und Selbstjustiz!

    Beste Grüße
    Petra

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  24. @Petra
    ''Wie Du festgestellt hast, habe ich nicht alle über einen Kamm geschert.''
    - Hast Du nicht, hab ich auch nicht behauptet.

    Wenn Du allerdings die These äußerst, dass jene, die gegen Politiker und Banken schimpfen, meist auch jene sind, die an Unfällen einfach so vorbeifahren, ist das schon äußerst pauschalisierend. Da besteht praktisch kein Zusammenhang.

    Das eine ist eine Frage des Verstandes, das andere der Courage. Du hast auch niemanden als asozialen Egomanen bezeichnet, aber genau das ist jemand nun mal, wenn er an einem Unfall einfach vorbeifährt. Und so jemanden gleichzusetzen mit jemandem, der Banken und Politik anprangert, geht schon sehr in Richtung schwarz/weiß.

    Natürlich hast Du auch keine Lanze für Banken und Politik gebrochen, aber was ist es denn anderes, als diese in Schutz zu nehmen, wenn man den Fokus von deren Handlungen auf ganz andere, vergleichsweise unbedeutende, lenkt?

    Die Schuld wird nicht abgewälzt, sie liegt bei diesen Personen. Das als hanebüchen abzutun zeugt von alarmierender Unkenntnis.
    Warum der Beitrag naiv ist? Nun ja, es ist nicht falsch, es ist nur arg optimistisch und ineffektiv in so kleinen Maßstäben zu denken.
    Natürlich kann man seinem Umfeld gutes tun, aber ist das sinnvoll, während das ganze Schiff sinkt?

    Mir geht es hier nicht darum, mich selbst in irgendeiner Form freizusprechen. Jeder von uns trägt einen gewissen Anteil an der Schuld und jeder kann sich und sein Umfeld verbessern, aber die Hauptschuld liegt zwangsläufig bei dem, der die Fäden in der Hand hält - und das sind wir nicht.
    Vermutlich haben wir nur unterschiedliche Gesichtspunkte ins Auge gefasst; meiner ist nun einmal der globale Zusammenhang. Wenn die Herren in Anzug und Krawatte nichts ändern, wird das Schiff sinken. Liebe und Freundlichkeit allein können das nicht verhindern.
    Gruß,
    Nikolai

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  25. -> Nachtrag
    @Petra: Zufälligerweise habe ich während wir hier noch in der Diskussion verstrickt waren, an einem Video gearbeitet. Darin wird das Problem, auf das ich hinaus will, deutlicher.
    Youtube: ''Der Konsument: Dreh- und Angelpunkt des 21. Jahhunderts''

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  26. Hallo Nikolai,

    ich habe mir Dein Video angesehen. Da ich keinen YT-Kanal besitze, kann ich das Video auch dort nicht entsprechend kommentieren.
    Hier befinden wir uns im Blog von Jens und aus Respekt ihm gegenüber, missbrauche ich diesen Blog nicht für andere Zwecke. Insofern schreibe ich hier lediglich Dinge, die zu seiner Aussage bzw. der von Tony Army, auf die Jens ja verwiesen hat.

    Ich finde, Dein Video steht in keinem Widerspruch zu meinen gemachten Aussagen. Jens Beitrag sowie den Blogbeitrag von Tony Army verstehe ich in erster Linie auf der Ebene des täglichen Miteinander zwischen uns Menschen. Unsere Ansprüche haben sich verändert, unsere Wertvorstellungen und auch unser Glaube an Verantwortlichkeiten. Mein Bestreben war es deutlich zu machen, Verantwortung nicht immer auf andere abzuschieben.
    Ich gebe mal ein kleines Beispiel aus meinem Leben. Ich stand in Saigon an einer sehr belebten Kreuzung und habe mich nicht getraut diese zu überqueren, denn es gab weder eine Ampel noch einen Zebrasteifen. Hunderte (gefühlt tausende) Fahrzeuge wie Fahrräder, Mopeds und Autos fuhren kreuz und quer unfallfrei durcheinander und suchten sich mittels Augenkontakt ihren Weg. Nur ich stand ängstlich am Straßenrand und überlegte, wie ich nun über die Strasse kommen soll. Mir als Deutsche oder Europäerin ist längst durch Gesetze die Verantwortung genommen worden, mit gesundem Menschenverstand und einem Miteinander eine Strasse zu überqueren. Je mehr mir der Staat durch Regeln das Denken abnimmt, umso mehr Verantwortung wird mir selbst genommen und ich kann die Schuld für Fehlverhalten jederzeit auf andere abwälzen. Ich mag nicht noch mehr Reglements, die mich in meiner Freiheit, meinem Urteilsvermögen und meinem gesunden Menschenverstand beschneiden. Ich plädiere für mehr Eigenverantwortung. Und damit bin ich wieder bei meiner Grundaussage meines Beitrags. Ich kann und mag nicht akzeptieren, wenn Verantwortung - meiner Familie gegenüber - auf andere übertragen wird. Um es noch mal zu verdeutlichen, es ging meiner Meinung nach in dem Beitrag von Jens und Tony Army um mangelnde Wertschätzung und Anerkennung im Leben. Die kann und darf niemals von uns selbst genommen werden.

    Wenn das jetzt nicht Jens Blog gewesen wäre, dann hätte ich Dir geschrieben, dass ich Dein Video mag, weil es viele Aspekte beleuchtet (finanzielle Möglichkeiten, Dummheit, Ignoranz und Denken/Handeln). Aber ich tue das nicht, denn es ist ja nicht Dein Blog. ;-)

    Beste Grüße
    Petra

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  27. Das Beispiel mit der belebten Strasse kenne ich aus eigener Erfahrung nur zu gut (Indien); aber mit deiner Argumentation drehst Du dich im Kreis. Du sagst: Die Fähigkeit, den eigenen Verstand zu benutzen, soll nicht von oben herab beschnitten werden - aber dann liegt es ja doch wieder an der Obrigkeit, dem Individuum freie Hand zu lassen.
    Wenn der Mensch fähig wäre, Eigenverantwortung zu übernehmen, selbst wenn man sie ihm von oben her abnehmen will, würde er es tun.
    Da er es nicht tut, muss ich folgern, dass die Mehrheit unfähig ist, Eigenverantwortung zu übernehmen.
    Selbst wenn Du zu einem Menschen gehst und sagst: ''Übernimm Verantwortung! Benutze deinen eigenen Verstand! Vertrau dir selbst!'' - und er tut es, dann kam der Impuls doch von außerhalb.
    Die Massen sind immer ein Spielball der Obrigkeit, eine Knetmasse. Man kann sie zur Barbarei erziehen und mann kann sie zur Verantwortlichkeit erziehen. Der Impuls kommt aber immer von oben und dieser muss daher der richtige sein.
    Ich sage: Der Impuls von oben ist der falsche - und solange dieser nicht verändert wird, wird die Masse nach diesem Impuls leben, also falsch leben.
    Daher sollte der Fokus auch dort liegen. Alle Anstrengungen und Mühen sollten darauf gerichtet sein. Meine sind es zumindest.

    Danke für's Ansehen. :)

    Gruß,
    Nikolai

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  28. Hallo Petra und Nikolai,

    tut Euch keinen Zwang an. Auch wenn es leicht off-topic zu meinem Kotzbeitrag ist. Das Thema Eigenverantwortung ist ein ebenso wichtiges. Ihr habt in soweit recht, alles auf die "Obrigen" abschieben ist zu einfach gedacht. Jeder trägt nicht nur die Verantwortung für sich selbst und seine Schutzbedürftigen sondern auch dafür, das die Welt nicht aus den Fugen gerät. Den ersten Teil habe ich bisher nicht thematisiert, weil ich es eigentlich für selbstverstandlich fand. Ich hatte bisher leider zu wenig Zeit, um das hier genauer zu verfolgen. Aber Nikolais Video ist heute dran. ;)

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  29. Freut mich, dass Du es dir ansiehst, Jens. Würde mich interessieren, was Du davon hältst.
    Schönen Abend noch. :)

    Gruß,
    Nikolai

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  30. Die menschen züchten Viruse bakterien und immer mehr jüngere leute sterben daran noch früher sind die leute an ihren alter gestorben doch heute ist das anders ... Viele haben im kopf ver die meisten fans bei facebook hat das neuste ipad und iphone etc. Es gibt schlimmeres auf der welt, das kümmer vielen nicht :( Ich besitze die dinge nicht und bin happy damit, ich brauche nicht immmer das neuste das beste für zu auch ? Die welt geht kaputt aber wir haben ja wichtigeres wie immer ...

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